Während Sanierungsarbeiten an Bahngleisen wurde ein Fahrzeug unmittelbar neben den Gleisen von einer außergewöhnlichen Menge glühend heißer Metallpartikel getroffen. Die Partikel schlugen aus kürzester Entfernung und in ungewöhnlicher Größe auf das Fahrzeug auf. Betroffen waren Lack, Glas, Kunststoff- und Gummiteile.
Das Schadensbild hatte mit einem klassischen Flugrostschaden kaum noch etwas gemeinsam. Vielmehr handelte es sich um eine extreme Form von Flexnebel, die eine umfassende und besonders schonende Sanierung erforderte.
Der Schaden war auch deshalb außergewöhnlich, weil das Fahrzeug bereits rund ein Jahr zuvor bei uns saniert worden war. Damals hatten wir einen Bitumenschaden beseitigt und die behandelten Oberflächen mit unserer Silizium-Quarz-Versiegelung geschützt. Die nun entstandene massive Beaufschlagung stellte diese Versiegelung unter eine außergewöhnliche reale Belastungsprobe.
Das Ergebnis war bemerkenswert: Die damals von uns behandelten und versiegelten Originalflächen befanden sich nach dem Extremereignis generell in einem besseren Zustand als das zwischenzeitlich neu lackierte Dach des Fahrzeugs. Wir führen dies maßgeblich auf die damalige Sanierung und insbesondere auf die Silizium-Quarz-Versiegelung zurück.
Die schadensbedingten Metallpartikel konnten anschließend mit unserem fachlich anerkannten Sanierungsverfahren vollständig und ohne den Einsatz von Säuren oder Schleifmitteln von den unterschiedlichen Oberflächen entfernt werden. Bereits vorhandene Steinschläge, Kratzer, Bearbeitungsspuren und andere Vorschäden wurden dabei vom eigentlichen Schadensbild abgegrenzt.
Nach der erfolgreichen Sanierung wurde das Fahrzeug erneut mit unserer Silizium-Quarz-Versiegelung geschützt.
Für uns ist dieser Fall weit mehr als eine erfolgreiche Schadensbeseitigung. Er zeigt unter realen Extrembedingungen, welche Belastbarkeit unsere über Jahrzehnte entwickelten Verfahren und Materialien erreichen können – und liefert zugleich wertvolle Erkenntnisse für unsere weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit.